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Herzlich Willkommen !
Auf dieser Seite möchten wir Euch kurz einen Überblick über unseren Waldkindergarten geben.

PanoramaFest-20-06

Der erste Waldkindergarten in NRW mit dem Zertifikat „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“

7.00 bis 9.00 Uhr Bringzeit (Wird im jeweiligen Betreuungsvertrag festgelegt)

Eltern bringen ihre Kinder zur Wiese: Möglichkeit des Austausches zwischen Eltern und Pädagogen, Vorbereitungen für den Tag, zum Beispiel Bollerwagen packen.

9.00 Uhr Morgenkreis

Wir singen das Morgenlied und begrüßen uns. Ein Kind zählt die Anwesenden. Es wird besprochen, wer fehlt und warum jemand fehlt. Darauf folgen Sing-, Kreis- und Laufspiele. Schließlich möchte ein Kind vielleicht etwas erzählen und das Tagesprogramm wird besprochen.

9.30 Uhr Gang durch Natur und Wald

Auf dem Weg zu dem besprochenen Ziel lassen wir uns Zeit zum Reden, Entdecken und Spielen: der Weg ist das Ziel!

10.15 Uhr gemeinsames Frühstück

Isomatten werden im Kreis ausgelegt, Hände werden gewaschen und mit einem Frühstücksspruch wird das Frühstück eröffnet. Bei Regen wird eine Plane gespannt.

10.45 Uhr Freispiel und Angebote im Wald oder auf der Wiese

Näheres hierzu entnehmen Sie bitte Punkt 4.1 ‚ Der Tag im Waldkindergarten’.

11.45 Uhr Aufräumen und Verabschiedung vom Wald

Mit einem Lied werden die Kinder eingestimmt und aufgefordert aufzuräumen. Es folgen Abschlusskreis, Rückblick auf den Tag und Absprachen für den nächsten Tag.

12.00 Uhr Rückweg zur ‚Wichtelwiese’

Siehe oben: Gang durch Natur und Wald

12.30 Uhr Ankommen und Wiese gestalten

Näheres hierzu entnehmen Sie bitte Punkt 4.1 ‚ Der Tag im Waldkindergarten’.

13.15 Uhr Mittagsmahlzeit auf der ‚Wichtelwiese’ oder im ‚Wichtelhaus’

Tische und Bänke werden auf der Wiese aufgestellt, Hände gewaschen und mit einem Mittagsspruch wird das frisch gekochte Mittagessen eröffnet. Bei schlechtem Wetter wird im Wichtelhaus gegessen.

13.45 Uhr Freispiel und Angebote auf der Wiese

Näheres hierzu entnehmen Sie bitte Punkt 4.1 ‚ Der Tag im Waldkindergarten’.

14.30 – 16.00 Uhr Abholzeit (Wird im jeweiligen Betreuungsvertrag festgelegt)

Die Eltern holen ihre Kinder ab. Kurze Gespräche werden geführt, der Bollerwagen wird ausgepackt, die Wiese wird aufgeräumt.

 

Für weitere Informationen laden Sie sich bitte unsere Konzeption im PDF-Format herunter.

 

Der Kindergarten besteht aus zwei offen geführten Gruppen mit je 20 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren. Erfahrene und engagierte pädagogische Fachkräfte, betreuen die Waldkinder täglich in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Das Personal verfügt über einen Erste-Hilfe-Kurs, der am Kind absolviert wurde und regelmäßig aufgefrischt wird. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass in Waldkindergärten das Unfallrisiko vergleichsweise geringer ist.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung von PraktikantInnen sind gegeben und Ausbildungsplätze stehen in der Regel zur Verfügung.

Die Gruppen führen Bollerwagen mit allen nötigen Materialien mit sich, wie Wasserkanister und Lavaerde zum Hände waschen, Handtücher, Wechselwäsche, Handy, Notfallkoffer, Isomatten, Spiel- und Bastelmaterialien, bei Bedarf Regenplane.

Jedes Kind besitzt einen kleinen Rucksack, in dem sich eine Dose mit einem gesunden Frühstück (Vollkornbrote, Obst und Gemüse) sowie eine Trinkflasche mit Wasser und evtl. ein Stofftier befinden.

Das Hauptmerkmal eines Waldkindergartens ist der Alltag im Freien. Daher besteht der wichtigste Wetterschutz für die Kinder aus wind- und wasserdichter, wärmender Outdoor-Bekleidung.

Der Standort unseres ‚Wichtelhauses’ ist auf einer Wiese direkt vor dem rekultivierten Gebiet am Hohenholzer Graben in der Gustav-Heinemann-Straße 28 im Stadtteil Bedburg-Königshoven.

Wir bitten die Eltern um Mitgehdienste bei zum Beispiel krankheitsbedingten Engpässen innerhalb der Betreuungszeiten. Die pädagogische Betreuung der Kinder obliegt auch während der Elterndienste den ErzieherInnen.
Wir bitten die Eltern zur Erhaltung des Waldkindergartens einen persönlichen Beitrag zu leisten, zum Beispiel bei anfallenden Arbeiten am Haus und auf dem Gelände, bei Ausflügen, Festen, besonderen Projekten, der Öffentlichkeitsarbeit usw.

Die ganz besondere Konzeption des Waldkindergartens bietet viele Vorzüge, die verständlicherweise auch höhere Kosten verursachen, so dass wir die Eltern herzlich bitten, dem Förderverein beizutreten und die Einrichtung auf diesem Wege auch finanziell zu unterstützen.

Diese Beiträge werden für staatlich nicht refinanzierbare Zusatzkosten im Sachmittelbereich zum Wohle der Kinder verwendet.

Der einkommensabhängige Elternbeitrag wird vom zuständigen Jugendamt erhoben.

Nachdem die Idee des Waldkindergartens in Deutschland eine Vielzahl von begeisterten Anhängern fand und das Konzept für die gesunde physische und psychische Entwicklung von Kindern nachweisbare Erfolge zeigte, haben sich auch in Bedburg Eltern dazu entschlossen, einen solchen Waldkindergarten als Ergänzung zum bestehenden Kinderangebot zu gründen.

Nach dem Motto „handeln statt klagen“ wurde der Verein „Waldwichtel Bedburg e.V.“ am

31. Januar 2005 ins Leben gerufen und am 01. August 2006 nahm der Waldkindergarten mit zwei Erzieherinnen, zunächst sieben Kindern und einer Betreuungszeit von 25 Stunden den Betrieb auf. Am 01. August 2008 wurde die Öffnungszeit auf 35 Stunden mit Übermittag-Betreuung erweitert, am 01. August 2010 kam die Betreuung von Kindern ab zwei Jahren hinzu und seit dem

01. August 2013 ist die Einrichtung zweigruppig und bietet eine Betreuungszeit von 45 Stunden an.

Wir sind der Ansicht, dass Kinder im Wald den idealen Platz finden, um Kind zu sein. Hier erleben sie ihre Neugierde, das Spielen und die Bewegung im Freien in einer natürlichen Umgebung. Gerade in der heutigen Zeit, die von Technisierung, Fernseher, Gameboy und Computer geprägt ist, halten wir es für notwendig, die Kinder wieder näher an die Natur, den Wald, die Bäume, Pflanzen und Tiere heran zu führen.

Die Themenbereiche Umweltbildung, viel Bewegung in der freien Natur sowie ein gesundes Ernährungsbewusstsein sind für uns von vorrangiger Bedeutung.

Das vorliegende Konzept haben wir gemeinsam erarbeitet und werden es engagiert weiter entwickeln.
Der Trägerverein des Waldkindergartens ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Kindern in Bedburg eine waldpädagogisch orientierte Erziehung zu ermöglichen. Er benötigt weiterhin Ihre Hilfe. Mit Ihrer Fördermitgliedschaft oder Ihrer einmaligen Spende unterstützen Sie diese naturnahe Art der Kinderbetreuung – jeder Beitrag hilft. Da wir anerkannt gemeinnützig sind, können Mitgliedsbeiträge oder Spenden steuerlich geltend gemacht werden.

 

Spendenkonto:                  Waldwichtel Bedburg

Kreissparkasse Köln:         IBAN: DE90/3705/0299/0143/2714/79,            BIC: COKSDE33XXX

Volksbank Erft eG:           IBAN: DE37/3706/9252/0202/0090/18,            BIC: GENODED1ERE

Die Idee des Waldkindergartens stammt aus Skandinavien, wo 1951 der erste Waldkindergarten gegründet wurde. Der erste deutsche Waldkindergarten wurde in den 1970er Jahren eröffnet. Inzwischen gibt es in Deutschland mehrere Hundert Waldkindergärten und Regeleinrichtungen, die Waldtage in ihr pädagogisches Konzept integriert haben, und die sich einer stetig wachsenden Nachfrage erfreuen. In ihrer Arbeit unterstützt werden die Einrichtungen durch den Bundes- und die Landesverbände der Natur- und Waldkindergärten.

Das Grundprinzip Waldkindergarten ist einfach: Die Kinder und ihre BetreuerInnen halten sich ganzjährig und nahezu bei jedem Wetter für 5-9 Stunden im Freien auf. Bei extremen Wetterbedingungen stehen Schutzräume zum Spielen und Basteln zur Verfügung. Die Kinder bewegen sich fast immer im selben Wald, der für sie bald zu einer vertrauten Umgebung wird.

Sie spielen, basteln und essen wie in anderen Kindergärten auch, nur das Rahmenprogramm wird durch die Besonderheiten des Waldes, der Natur und der Jahreszeiten ergänzt. Für die Kinder ist Nässe und Kälte meist kein Problem. Sie sind entsprechend ausgerüstet, bewegen sich viel und sind schnell abgehärtet.

Anfängliche Befürchtungen von Naturschützern, die Kinder zerstörten im Wald junge Anpflanzungen oder brächten für die Tiere zu viel Unruhe mit, haben sich nicht bewahrheitet. Natürlich hört man die Kinder, „Waldkinder“ lernen jedoch in einer für sie prägenden Phase durch unmittelbare Naturerlebnisse den Wald zu schätzen, zu lieben und die Tiere, Pflanzen und Bäume zu respektieren. Ihnen muss man als Erwachsenen die Notwendigkeit von Umweltschutz nicht mehr erklären.

Anerkannter Bewegungskindergarten

Zertifizierung Bewegungskindergarten

NRW-Stiftung